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Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte

Gabriele Drechsel

Gabriele Drechsel

  • Campus Südstadt
    Claudiusstraße 1
    50678 Köln
  • Raum R260
  • Telefon+49 221-8275-3902

Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

Amina Hadzeric

  • Campus Gummersbach
    Steinmüllerallee 1
    51643 Gummersbach
  • Raum 2.232
  • Telefon+49 2261-8196-6365

Geschäftszimmer

Elisabeth Thiedig

  • Raum A3.260
  • Telefon+49 221-8275-3455

Referentin der Gleichstellungsbeauftragten

Petra Liedtke

  • Raum A3.259
  • Telefon+49 221-8275-3610

Mehrere Personen stehen vor dem Gebäude Claudiusstraße - aus der Vogelperspektive aufgenommen (Bild: Thilo Schmülgen / FH Köln)

Gleichstellungsbeauftragte

Die Gleichstellungsbeauftragte befasst sich mit der Gleichstellung und Gleichberechtigung aller Frauen und Männer an der Fachhochschule Köln.

Was bedeutet Gleichstellung?

Im Grundgesetz Artikel 3 Absatz 2 heißt es: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Gleichstellung von Frauen und Männern verfolgt das Ziel, dass beide Geschlechter nicht nur gleichberechtig sind und dementsprechend behandelt werden, sondern auch bestehende Nachteile und Diskriminierungen erkannt und abgebaut sowie Maßnahmen zur Frauenförderung umgesetzt werden.

Obwohl fast genauso viele Frauen wie Männer in der Bundesrepublik Deutschland studieren, ist ihre Studienfachwahl sehr unterschiedlich und der Frauenanteil verringert sich, je höher die Qualifikationsstufe ist. Hier sehen Sie die Zahlen an der Fachhochschule Köln.

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

  • Mitwirkung bei der gendergerechten Hochschulpolitik an der Fachhochschule Köln
  • Teilnahme an Gremien (Hochschulrat, Senat, Präsidium, Dekanium)
  • Teilnahme in den Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren
  • Beratung für weibliche Angehörige der Hochschule zum Thema Gleichstellung
  • Beratung für weibliche Angehörige bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Diskriminierung, sexueller Belästigung ect.
  • Beratung für Bewerberinnen
  • Information und Beratung für Akademikerinnen, die eine Laufbahn als Professorin an einer Fachhochschule anstreben

Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten wird unterstützt von der Gleichstellungskommission, den Gleichstellungsbeauftragten in den Fakultäten sowie dem Frauenbeirat .

Berufungsverfahren

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte oder eine ihrer Vertreterinnen in den Fakultäten sind an jedem Berufungsverfahren an der Fachhochschule Köln von Beginn an beteiligt und haben ein weitreichendes Informations- und Einspruchsrecht.

Die Fachhochschule Köln möchte den Anteil an Professorinnen deutlich steigern und hat daher in ihrer Berufungsordnung mit der proaktiven Suche nach qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern (§ 5 Berufungsordnung der FH Köln) sowie der Gleichstellungsquote (§ 6 Berufungsordnung der FH Köln) entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen.

Auf den Serviceseiten der Personalabteilung erhalten Sie alle grundsätzlichen Informationen zum Ablauf von Berufungsverfahren an der Fachhochschule Köln .

Veranstaltungen des Gleichstellungsbüros

  • "Auf dem Weg zur Fachhochschulprofessorin"
    Jährlich informiert die zentrale Gleichstellungsbeauftragte über Voraussetzungen und Wege zu einer Fachhochschulprofessur. Ergänzend berichten Professorinnen der Fachhochschule Köln von Ihrem persönlichen Karriereweg. Die Teilnehmerinnen haben dabei die Möglichkeit persönliche Fragen zu stellen und Karrieremodelle durchzusprechen.
    Der nächste Informationsabend findet statt am Freitag, 18.September 2015.
  • "Auf der Zielgeraden zur Fachhochschulprofessorin"
    Ergänzend zu dem Informationsabend bieten wir einen zweitätigen Workshop an, in dem vertiefende Informationen zu Berufungsverfahren theoretisch sowie praktisch bearbeitet und erprobt werden. Er richtet sich an Wissenschaftlerinnen, die sich auf eine Fachhochschulprofessur bewerben möchten und alle formalen Voraussetzungen bereits erfüllen.
    Der nächste Workshop findet statt am Samstag, 24. Oktober und Samstag, 14. November 2015.

  • Girls‘ Day
    Der nächste Girls’ Day findet am 23. April 2015 statt.
    Dann öffnet die Fachhochschule Köln wieder ihre Hörsäle, Werkstätten und Forschungslabore für Schülerinnen an den Standorten Köln-Deutz (8.30 -13.15 Uhr) und Gummersbach (9.00 – 13.00 Uhr). Das detaillierte Programm mit allen Aktionsangeboten ist ab Mitte Februar online.
    Anmeldungen für den Girls' Day bitte per E-Mail an petra.liedtke@fh-koeln.de mit folgenden Angaben: gewünschtes Aktionsangebot, Name, Vorname, Alter, Schule und Klasse.

Gegen Schikane, Mobbing, sexuelle Belästigung

Schikane, Mobbing oder sexuelle Belästigungen sind Verhaltensformen, die an der Fachhochschule Köln unerwünscht sind. Mit der Dienstvereinbarung zu Schikane und Mobbing (Download) sowie der Richtlinie zur Vermeidung von sexueller Belästigung und Gewalt an der FH Köln (Download) wurden klare Aussagen zu nicht erwünschtem Verhalten getroffen. Außerdem wurden Maßnahmen und Regelungen festgelegt, um Betroffene zu schützen und ihnen zügig zu helfen.
Rat und Unterstützung finden Sie bei den Gleichstellungsbeauftragten und beim Arbeitskreis Sucht|Mobbing.

Geschlechtergerechte Sprache

Sprache ist nicht neutral, sondern wird durch gesellschaftliche Normen und Wertvorstellungen geprägt. Damit beeinflusst das gesprochene und geschriebene Wort unsere Wahrnehmung und lässt Bilder im Kopf entstehen. Wenn nur von „Professoren“, „Studenten“ und „Mitarbeitern“ gesprochen und geschrieben wird, entsteht ein Bild von universitären Leben, in dem Frauen als Professorinnen, Studentinnen und Mitarbeiterinnen nicht vorhanden sind. Dies entspricht aber nicht der Realität.

Geschlechtergerechte Texte sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an, machen sie sichtbar und versuchen stereotype Vorstellungen von Geschlechterrollen zu verändern. Daher ist geschlechtergerechte Sprache kein Formalismus, sondern ein aktiver und wichtiger Beitrag, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern umzusetzen. Übrigens: Seit 1999 ist in § 4 des Landesgleichstellungsgesetzes die gleichberechtigte Sprache für den öffentlichen Dienst in NRW vorgeschrieben.

 
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